Der Winter ist im Anmarsch und hat den ersten Schnee mitgebracht. Jetzt wird es Zeit die Gesichtshaut durch reichhaltige Pflege mit Feuchtigkeit zu versorgen, damit sie sowohl gegen die kalte Witterung, als auch gegen die trockene, geheizte Raumluft geschützt ist.
Daher möchte ich heute ein weiteres Rezept aus dem „Wissenschaftlichen Buch der Modernen Parfümerie und Kosmetik“ von 1949 vorstellen. Das Grundrezept der „Pastösen Hautcreme älterer Art nach Dr. Galenus“ habe ich so abgeändert, dass es nur vegane Zutaten enthält. Die Creme kommt ohne Emulator aus und ist relativ leicht herzustellen. Für dieses Rezept habe ich Öle gewählt, die viel Wasser aufnehmen können und daher natürlich emulgieren. Das leicht emulgierende Beerenwachs ersetzt Bienenwachs. Das Rosenwasser verleiht der Creme nicht nur einen feinen Duft, sondern ist eine Wohltat für reife, trockene und empfindliche Haut. Es pflegt hervorragend und ist für jeden Hauttyp gut verträglich. Wildrosenöl ist durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sehr reichhaltig und ebenfalls hervorragend für trockene Haut geeignet. Das wertvolle Öl entfernt lose Hautschuppen und glättet die Haut. Es stärkt das Immunsystem, regt die Zellerneuerung an, ernährt die Haut und beugt so der Hautalterung vor. Emulsionen mit Wildrosenöl ziehen sehr gut ein und werden vor allem für die Gesichtspflege verwendet. Abgerundet wird die Creme durch wertvolles, ätherisches Rosenöl.
Rezept vegane Rosencreme ohne Emulgator
Zutaten Fettphase
• 15 g Wildrosenöl (Hagebuttenkernöl)• 10 g Jojobaöl
• 3 g Kakaobutter
• 3 g Beerenwachs
Zutaten Wasserphase
• 20 g Rosenwasser• 1 bis 2 Tropfen ätherisches Rosenöl


