Samstag, 21. März 2020

Der Frühling beginnt mit Schnee


Während der Winter mild und fast schneefrei war, hat sich zum Frühlingsanfang eine Schneedecke über das frische Grün gelegt. 
Dem Huflattich kann der Kälteeinbruch nichts anhaben, seine Blüten kämpfen sich auch durch Eis und Schnee. Das ausdauernde, genügsame Kraut wächst dennoch überaus üppig. Daher sammle ich immer ein paar Blüten mehr, um diese zu trocknen. Die getrockneten Huflattichblüten kann ich noch monatelang für Gesichtsdampfbäder verwenden. Das Gesichtsdampfbad mit Huflattichblüten öffnet die Poren, regt den Hautstoffwechsel an und bereitet die Haut auf die nachfolgende Pflege vor. Zudem hilft das Inhalieren von heißem Dampf bei Erkältungen oder Atembeschwerden. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Die schleimlösenden Eigenschaften des Huflattichs unterstützen diese Wirkung. Benötigt werden lediglich eine Schüssel, kochendes Wasser, ein Handtuch und frische oder getrocknete Huflattichblüten. 

Rezept für ein hautklärendes Huflattich-Dampfbad 

Zutaten 

  • 1 Tasse frische oder getrocknete Huflattichblüten 
  • Kochendes Wasser 
  • Handtuch 

Anwendung 

Huflattichblüten in eine Schüssel geben und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Kopf und Schüssel mit einem Handtuch bedecken und den aufsteigenden Dampf tief einatmen. Danach die Haut sanft abtupfen und eincremen.

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