Freitag, 17. Januar 2020

Selbst gemachter Nasenbalsam mit Thymian und Honig



Der Winter ist ungewöhnlich trocken und der Schnee blieb bislang aus. Hier auf der Schwäbischen Alb bildet sich aus dem Abendnebel über Nacht Raureif, der sich im Laufe des Tages wieder verflüchtigt. Vor allem die Vormittagsstunden bieten eine herrliche Kulisse und laden zu Wanderungen ein. Damit die Bewegung an der frischen Luft zum Vergnügen wird, ist warme Kleidung erforderlich. Ebenso zweckmäßig sind eine reichhaltige Hautpflege und ein Nasenbalsam. Dieser schützt und pflegt meine empfindliche Nasenschleimhaut, damit ich beim Laufen ungehindert durch die Nase atmen kann. 

Rezept für einen Nasenbalsam mit Thymian und Honig 


Dieser milde Balsam dient zur Vorbeugung und Behandlung von Wunden und Schrunden in der Nase und bei trockener, beschädigter und entzündeter Nasenschleimhaut. Die im Ölauszug enthaltenen ätherischen Öle werden durch die Körperwärme freigegeben. Auf die weitere Zugabe von ätherischen Ölen habe ich bewusst verzichtet, da diese unter Umständen reizend wirken können.
 

Zutaten 

Zubereitung 

Aus Thymian und Mandelöl einen Ölauszug herstellen. 
Entweder: 
Den Backofen auf ungefähr 60 bis 70 Grad erwärmen. Die Thymianblätter reinigen und sehr fein zerkleinern. Dann in ein Schraubglas geben und das Mandelöl darüber gießen. Das Schraubglas schließen und für 2 Stunden in den erwärmten Backofen stellen. Dann das noch warme Gemisch durch einen Kaffeefilter sieben, damit keine Pflanzenrückstände im Öl verbleiben. 
Oder: 
Die Thymianblätter reinigen und sehr fein zerkleinern. Dann in ein Joghurtglas geben und das Mandelöl darüber gießen. Für 14 bis 18 Stunden in den Joghurtbereiter geben. 
Im so gewonnenen Ölauszug wird nun Bienenwachs und Lanolin sanft geschmolzen. Zum Schluss noch den Honig unterrühren und in kleine Gläser füllen. Nach dem Erkalten den Deckel schließen, beschriften und im Kühlschrank aufbewahren. Der Balsam ist bei kühler Aufbewahrung etwa ein Jahr haltbar. 

Anwendung 

Der Balsam wird mit einem Wattestäbchen in den Nasenlöchern und um die Nasenflügel sanft verteilt.

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