Freitag, 6. Dezember 2019

Naturseife nachhaltig verpackt im Seifensäckchen

Es ist in unserer Familie üblich, zu Weihnachten selbst gemachte Geschenke zu schenken. Kleine Dinge, die von Herzen kommen und nicht im Vorweihnachtsrummel gekauft wurden. So nehmen wir dem Fest den zunehmend kommerziellen Charakter und konzentrieren uns auf das Wesentliche. 
Da ich schon lange selbst Seife siede, kauft sich keiner aus meiner Familie oder meinem Freundeskreis Seife, sondern lässt sich von mir beschenken. Plastikverpackungen für Naturseife kommen nicht in Frage. Dies nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch weil in Plastik eingepackte Naturseife „schwitzt“ und im schlimmsten Fall ranzig wird. 


Ich bin dazu übergegangen, Seifensäckchen zu häkeln, die nicht nur eine attraktive Geschenkverpackung, sondern auch im Gebrauch nützlich sind. Das Seifensäckchen ist ein Klassiker, wenn es darum geht, die Seife restlos aufzubrauchen. Die Seifenstückchen werden im Säckchen gesammelt und werden bis zur weiteren Verwendung darin aufbewahrt. 



Die Anwendung ist sehr einfach: das mit Seifenresten befüllte Säckchen wird angefeuchtet und wie ein Waschlappen verwendet. Die Struktur des Materials sorgt für die individuelle Intensität bei der Reinigung. Weiche Baumwolle verwöhnt mit sanftem Peeling, kräftige Leinen- oder Sisalgarne sorgen für gute Körperdurchblutung.



Seifensäckchen mit Resten von Kräuterseifen hänge ich auch gerne an Kleiderbügel, damit sie im Schrank die Schädlinge fernhalten und einen angenehmen Duft verströmen. Doch auch Stückseife lässt sich im Seifensäckchen gut verstauen und transportieren. Ob in der Dusche oder in der Badewanne – die Seife kann bequem aufgehängt werden. Die einfach gehäkelten oder gestrickten Säckchen können auch von Ungeübten schnell angefertigt werden. 

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