Sonntag, 5. Mai 2019

Herzhafter Knoblauchsrauke-Senf einfach selbstgemacht

Die Zubereitung von Kräutersenf ist eine weitere Möglichkeit das wunderbare Frühlingsaroma zu bewahren. Kühl und geschlossen gelagert ist der Senf viele Monate haltbar. Wir lieben selbstgemachten Senf nicht nur als Gewürz, sondern auch als Grundlage für Salatdressings oder zum Würzen von Eintöpfen. Die im Rezept verwendeten ganzen Senfkörner sind nicht entölt und enthalten daher viel mehr Aroma als entöltes Senfmehl. 
Das Grundrezept habe ich im Hobbythek-Buch Nr. 7 aus dem Jahr 1998 gefunden. 


Rezept Knoblauchsrauke-Senf 

Zutaten 

  • 40 g gelbe Senfkörner 
  • 10 g schwarze Senfkörner 
  • 3 schwarze Pfefferkörner 
  • 5 g Salz • 10 g Honig 
  • 30 g 5 %iger Weißweinessig 
  • 40 g Wasser 
  • ungefähr 10 bis 12 Knoblauchsrauke-Blätter

Zubereitung 

Senfkörner zusammen mit den Pfefferkörnern sehr fein mahlen. Ich verwende dafür eine alte elektrische Kaffeemühle. Das feine Senfmehl wird nun mit dem Wasser, dem Weißweinessig, Salz und Honig in ein Rührgefäß gegeben. Für etwa 5 Minuten mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine kräftig rühren, bis die Senfmasse die richtige Konsistenz hat. Der anfangs noch flüssige Brei quillt während des Rührens auf. Die Knoblauchsraukeblätter sehr fein schneiden und unter die Senfmasse rühren. Nun wird der Senf in gut ausgespülte Gläser gefüllt und verschlossen. So sollte er ein paar Tage reifen, um sein volles Aroma zu entwickeln. Zudem wird er bei fortgeschrittener Lagerung milder. Falls der Senf noch etwas milder sein darf, dann kann ein Teil der schwarzen Senfkörner gegen gelbe Senfkörner ausgetauscht werden.

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