Montag, 21. Mai 2018

Waldmeister und Rhabarber, die Aromen des Wonnemonats

Eigentlich erobert im Mai der Waldmeister den lichten Waldboden wie 2015, als wir bei der Teufelsklinge bei Heubach laufen waren. 



Doch in diesem Jahr macht er sich rar, was vermutlich an der anhaltenden Trockenheit liegt. Das Maiglöckchen jedoch scheint das Wetter zu lieben, denn es hat selten so üppig geblüht. Unter den Bäumen in unserem Garten hat es sogar den Waldmeister verdrängt. 



Doch für das Waldmeister-Rhabarber-Gelee ist ein Sträußchen schnell gepflückt. 
Hier vereinen sich die Aromen des Wonnemonats zu einem köstlichen Gelee, das in jedem Jahr etwas anders schmeckt. Mal mehr nach Waldmeister, mal mehr nach Rhabarber, aber immer lecker! 


Rezept Waldmeister-Rhabarber-Gelee 

Zutaten 

  • 1 kg Rhabarber 
  • ½ Liter Apfelsaft 
  • 1 Sträußchen Waldmeister (ca. 10 Stiele) 
  • Gelierzucker 

Zubereitung 

Den Waldmeister nach der Ernte zu einem Sträußchen binden und für ein paar Stunden trocknen lassen, damit sich das typische Aroma entfalten kann. 
Rhabarberstängel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalen werfe ich nicht weg, sondern verwende sie als Putzmittel weiter. 
Die Rhabarberstücke in einem halben Liter Apfelsaft etwa eine halbe Stunde lang auf kleiner Flamme weichkochen. 
Abkühlen lassen und durch ein feines Sieb streichen. 
In den so gewonnenen Saft das gebundene Sträußchen angetrockneten Waldmeister hängen. Nach 3 bis 4 Stunden wieder herausnehmen. 
Die Flüssigkeit abwiegen, mit der entsprechenden Menge Gelierzucker mischen und nach Vorschrift aufkochen. 
Das heiße Gelee in gut ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen. 

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