Dienstag, 8. November 2016

Champignons und Petersilie


 Noch ist Zeit, um auf den feuchten Wiesen Champignons zu sammeln. Dieses Jahr sind sie so zahlreich, dass der Korb binnen kurzer Zeit voll ist. Zusammen mit der verbliebenen Petersilie werden sie zu einem wunderbaren Herbstgericht verarbeitet. 
An dieser Stelle möchte ich die schwäbische Pfitzaufform vorstellen. Gewöhnlich wird sie für eine traditionelle Süßspeise verwendet. Ich nehme diese Steingutform auch für allerlei Aufläufe, Muffins oder Gratins. Die Form lässt sich leicht reinigen, die Gerichte gelingen immer gut und sie sieht gut aus. An sich ist das Gericht auch sehr schwäbisch, denn die Verarbeitung von alten Brötchen, oder wie man hier sagt „Wecken“, unterstreicht unsere sprichwörtliche Sparsamkeit. Wobei mir an dieser Stelle das Wort „Nachhaltigkeit“ besser gefällt! Die Knödel behalten ihren Geschmack, da sie diesen nicht an das Kochwasser abgeben. Alternativ zur Pfitzaufform eigenen sich auch Weckgläser oder Muffinformen. 


Pilzknödel mit Petersilie im Backofen 

Zutaten 

  • 6 alte Brötchen 
  • 200 g Milch 
  • 3 Eier 
  • 1 kleine Zwiebel 
  • 1 Bund frische Petersilie 
  • 250 g Champignons 
  • 20 g Butter 
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer 
  • 1 Esslöffel Semmelbrösel für die Form 

Zubereitung

Die Brötchen würfeln und in eine Schüssel geben. Eier mit der Milch verquirlen, über die Brötchenwürfel verteilen und etwas durchziehen lassen. Währenddessen die Zwiebel fein hacken, die Pilze schneiden und mit etwas Butter in einer Pfanne leicht anschwitzen. Die Petersilie fein schneiden und kurz mitbraten. Dann in der Schüssel mit den restlichen Zutaten zu einer lockeren Masse mischen. Die gebutterte Form mit Semmelbrösel ausstreuen, dann die Masse gleichmäßig verteilen. Dann auf jeden Knödel noch ein Butterflöckchen setzen, damit sie nicht so trocken werden. In den vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für 30 Minuten backen.

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