Sonntag, 13. Mai 2012

Schöllkraut

Das Schöllkraut blüht recht unscheinbar an Mauern oder Wegesrändern und wird oft für Unkraut gehalten. Hier im Stuttgarter Schlosspark hat es sich aber eine sehr schöne alte Treppe ausgesucht und sticht so richtig ins Auge. Schöllkraut wird gegen viele Leiden eingesetzt, jedoch ist seine Wirkung gegen Warzen die bekannteste. Für eine direkte Behandlung gegen Warzen wird der orangene Saft aus den Stängeln des Krautes gepresst. Dazu wird der Stängel durchbrochen und zwischen Daumen und Zeigefinger genommen. Durch Abstreifen tritt dann der Schöllkrautsaft aus und kann aufgefangen werden. Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn der Saft ist stark reizend. Daher empfiehlt sich eine Weiterverarbeitung zur Tinktur, die in eine Salbe eingerüht wird. Für die Herstellung der Tinktur werden die oberiridischen, klein geschnittenen Pflanzenteile verwendet. Das Rezept für die Schöllkrauttinktur findet ihr hier.


Schöllkrautsalbe gegen Warzen 

Zutaten 

Zubereitung 

Olivenöl, Lanolin und Bienenwachs sanft erwärmen bis die Fette klar geschmolzen sind. Dann vom Herd nehmen und die Schöllkrauttinktur einrühren. In saubere, verschließbare Behältnisse füllen und abkühlen lassen. 

Anwendung 

Die Salbe wird zwei mal täglich dünn auf die Warzen aufgetragen bis sich diese auflösen.

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