Montag, 31. Mai 2010

Knoblauchsrauke

Die letzten Tage hat es nicht nur ununterbrochen geregnet, sondern es wurde auch wieder ordentlich kalt auf der Rauen Alb. Den Pflanzen scheint der Regen aber gut zu tun, denn nun ist die bislang recht eintönige Landschaft in frisches, sattes Grün getaucht. Besonders die Knoblauchrauke hat ihren Platz an den Wald- und Wegrändern erobert. Solange die Blätter noch jung sind, schmecken sie am besten, also wird es Zeit für die Ernte. Ich mag das Wildkraut sehr gerne und möchte hier zwei einfache Rezepte vorstellen:

Knoblauchrauke

Samstag, 15. Mai 2010

Feine Wildrosen- Honigcreme mit zartem Rosenduft


Heute habe ich eine Freundin, die Imkerin ist, besucht. Mein jüngster Sohn Alwin hatte viel Spaß daran, die Bienen zu beobachten, wie sie mit ihren gelben Höschen in den Bienenstock flogen. Überhaupt verging die Zeit bei Regina wie im Flug und wir haben neben einer Honig-Bienenwachs-Seife noch eine Creme gerührt. Die war besonders lecker und das Rezept möchte ich hier vorstellen:

Rezept Rosen-Honig Gesichtscreme

Zutaten Fettphase

  • 10 g Sheabutter
  • 5 g Mandelöl
  • 10 Tropfen Wildrosenöl
  • 1 g Bienenwachs
  • 3 g Emulsan

Zutaten Wasserphase

  • 30 ml Rosenwasser
  • 1/2 Teelöffel Honig

Zubereitung

Das Rosenwasser sanft erwärmen und den Honig darin auflösen. 

Emulsan und Bienenwachs zusammen mit dem Mandelöl schmelzen. 

Vom Herd nehmen, das Wildrosenöl und die Sheabutter einrühren.
Die Wasserphase in dünnem Strahl in die Fettphase einrühren.

Rühren bis eine stabile Emulsion entstanden ist.

Anschließend haben wir das schöne Wetter genutzt und waren auf dem Schönenberg in Ellwangen.

Samstag, 1. Mai 2010

Echtes Waldmeister-Gelee ohne künstliche Aromen

In den lichten Laubwäldern der Schwäbischen Alb verströmt der Waldmeister in diesen Tagen seinen einzigartigen Duft. Stellenweise bedeckt er mit frischem Grün den gesamten Waldboden. Jetzt sind seine kleinen, weißen, zarten Blüten geöffnet und es ist Zeit den Waldmeister zu ernten.


 Der Waldmeister enthält den Wirkstoff Cumarin. Der Genuss macht leicht beschwingt und hilft in geringer Dosierung bei Kopfschmerzen und Migräne. In höherer Dosierung kann Waldmeister auch Kopfschmerzen verursachen.

Der typische Waldmeistergeruch entfaltet sich nach dem Trocknen erst richtig intensiv. Man kann ihn für die spätere Verwendung als Tee trocknen oder in Duftkissen in den Wäscheschrank legen.



Ich bereite in jedem Jahr ein paar Gläser Waldmeistergelee zu. Das Gelee schmeckt nach echtem Waldmeister und nicht so künstlich wie der giftgrün gefärbte Sirup mit Waldmeistergeschmack.

 Waldmeister-Gelee

Für dieses Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

  • 1 Sträußchen Waldmeister
  • 1 Liter weißer Traubensaft
  • 500 g 2:1 Gelierzucker

Zubereitung:

Waldmeister etwas antrocknen lassen, damit sich der Duft entfalten kann.
Mit Traubensaft übergießen und über Nacht ziehen lassen. Alternativ kann auch Apfelsaft verwendet werden.
Dann das Waldmeister-Sträußchen aus dem Traubensaft nehmen und durch ein Sieb filtern,.
Den Gelierzucker zugeben.
Nach Vorschrift  aufkochen lassen und heiß in Gläser füllen.