Dienstag, 12. Mai 2009

Rosskastanien-Fußcreme

Die Rosskastanie ist eine wichtige Heilpflanze, die vor allem gegen
Venenerkrankungen, Krampfadern, Hämorriden und geschwollene Füße hilft.
Die herrlich duftenden Blüten enthalten vor allem Flavonoide, die
antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend wirken.

Diese Creme wirkt nicht nur sehr wohltuend auf die Beine, sondern pflegt sie auch.

Sonntag, 10. Mai 2009

Knoblauchrauke-Kräuterbutter


Heute war ich in Bad Buchau im Federseemuseum beim historischen Kräutertag. Vor einem Haus, das nach jungsteinzeitlichem Vorbild erbaut wurde, hatte ich meinen Info-Stand. Da die Museumsbesucher immer etwas mehr Zeit mitbringen, konnte ich ihnen in aller Ruhe etwas über die vielfältige Nutzung von Kräutern erzählen. Um die einfache Herstellung von Naturkosmetik zu demonstrieren, habe ich gemeinsam mit den geneigten Besuchern eine einfache Creme aus Lanolin, Ringelblumenöl, Emulsan und Wasser angerührt.

Meine Freundin Bettina arbeitet als Archäologin im Museum und hatte schon im vergangen Jahr ein Schaukräuterbeet im Freigelände des Museums angelegt. Hier informiert sie die Besucher über die Nutzung von Kräutern in der Steinzeit. Es ist auch für mich immer wieder überraschend, wie viele Kräuter erst von den Römern mitgebracht wurden. Diese wurden dann im frühen Mittelalter in den Klostergärten weiter kultiviert.

Es gab aber nicht nur Kräuter für die Nase und fürs Auge, sondern wir hatten auch kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet. Die Besucher konnten selbstgemachte Kräutergelees, Kräutersirup und Brot mit Knoblauchrauke-Kräuterbutter probieren.

Der Tag war herrlich: die Frühjahrssonne schien und die Luft war voller Flugsamen. Mein kleiner Alwin hatte sehr viel Spaß im weitläufigen Gelände des Museums, das in die einzigartige Moorlandschaft eingebettet ist. Mein Mann hatte sich mit dem Korbmacher angefreundet und interessante Gespräche mit dem Imker geführt. Ich habe mich gefreut meine Freundin Bettina und ihren Mann wieder zu sehen. Außerdem waren sehr viele nette Leute da, die unseren Erzählungen aufmerksam zuhörten.

Sonntag, 3. Mai 2009

Der erste Rhabarber

Beim Rhabarber scheiden sich bekanntlich die Geister. Die einen lieben den säuerlichen Geschmack, die anderen mögen ihn gar nicht. Dieses Rhabarbergelee jedoch wird bei uns in der Familie von allen gleichermaßen geliebt. Die Zubereitung ist recht einfach und der Aufwand hält sich in Grenzen, da die Stängel nur grob geschält werden müssen. 


Rezept Rhabarber-Gelee

 Zutaten 

  • 1 kg Rhabarber 
  • 250 g Wasser 
  • 1 Vanilleschote 
  • Gelierzucker 

Zubereitung 

Rhabarberstängel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. 
Die Schalen werfe ich nicht weg, sondern verwende sie als Putzmittel weiter. 
Die Rhabarberstücke in einem viertel Liter Wasser etwa eine halbe Stunde lang auf kleiner Flamme weichkochen. 
Abkühlen lassen und durch ein feines Sieb streichen. Den so gewonnenen Saft abwiegen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker mischen.
Zusammen mit dem Mark einer Vanilleschote nach Vorschrift aufkochen. 
Das heiße Gelee in gut ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.