Samstag, 11. April 2009

Der Märzenbecher – Märchenwald


Meine Schwiegermutter wohnt in einem sehr kleinen Ort im Allgäu. Dieser ist so klein, dass es keine Straßennamen gibt und die Häuser nur Nummern haben. Ihr Haus liegt sehr idyllisch und wir erkunden bei unseren Besuchen gerne die Gegend. In unmittelbarer Nähe fließt die Wertach wild und unberührt. An den schattigen Stellen im Wald lag noch reichlich Schnee, an den Sonnenplätzen jedoch war der Boden von den Leberblümchen blau gefärbt. Unten am Flussufer ankommen erwartete uns ein wunderschöner Anblick. Die sattgrüne Uferwiese war von Märzenbechern übersät. Noch nie zuvor hatten wir diese Blume in einer solch verschwenderischen Pracht gesehen.

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