Montag, 6. November 2017

Entspannendes Bad mit Wacholder und Kastanien

In diesem Herbst tragen die Wacholderbüsche auf den umliegenden Heiden besonders viele Beeren. Das Pflücken ist etwas mühsam, doch es lohnt sich auf jeden Fall einen kleinen Vorrat anzulegen. Die dunkelblauen Beeren des Wacholders sind eine wahre Hausapotheke. Äußerlich angewendet wirken die ätherischen Öle durchblutungsfördernd, belebend und lindern Muskel-und Gelenkschmerzen. Abgerundet wird das Bad durch die entspannenden und beruhigenden Eigenschaften des Rosmarins. Das ätherische Orangenöl sorgt ebenfalls für Entspannung und rundet den Duft ab. 


Rezept für ein entspannendes Wacholder-Kastanien-Bad 

Zutaten 

Zubereitung und Anwendung 

Ein Schraubglas gut reinigen und darin die gemahlenen Wacholderbeeren mit dem Kastanienschrot mischen. Nun heißes Wasser in das Glas schütten und verschlossen über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag die Mischung durch ein feines Sieb filtern. Die ätherischen Öle und die Sahne in den Sud mischen. Die Milch dient sowohl als Emulgator für die ätherischen Öle, als auch zur Hautpflege. Die in der Ziegenmilch vorhandenen Inhaltsstoffe entsprechen dem natürlichen Säureschutzmantel unserer Haut. So wird dieser in seiner Regeneration durch die Ziegenmilch unterstützt. Zudem spenden die enthaltenen Proteine der Haut viel Feuchtigkeit. 
Der fertige Badezusatz sollten binnen der nächsten beiden Tage verbraucht werden. Er lässt sich aber auch bevorraten, indem man den Kastanienschrot und die Wacholderbeeren portionsweise in Schraubgläser füllt.

1 Kommentar:

  1. Oh das klingt ja so toll! Gerade im Winter habe ich immer Probleme mit Gelenkschmerzen, weil die Kälte meinen Knochen zu schaffen macht. Dagegen hilft Gott sei Dank Arthrol aber ein warmes Bad ist einfach nicht zu toppen. Danke für das Rezept, ich werde den Badezusatz auf jeden Fall ausprobieren! :)

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