Sonntag, 27. August 2017

Avocado und Olivenöl für gepflegte Hände

Heute möchte ich mich der Handpflege widmen. Häufiges Händewaschen und der Umgang mit Putzmitteln hinterlässt an den Händen rissige und trockene Haut. Diese muss besonders gepflegt werden, um die natürliche Hautbarriere aufrecht zu erhalten, die uns vor schädlichen Einflüssen schützt. Handpflege aus wertvollen Pflanzenölen, angereichert mit natürlichen Wirkstoffen versorgen sowohl die Haut, als auch das Nagelbett mit der nötigen Feuchtigkeit und Pflege. 

Honig-Salz-Handpeeling mit Olivenöl 

Dieses Peeling sorgt für zarte Hände und ist die ideale Vorbereitung für eine nachfolgende Handmaske. 

Zutaten 

  • 1 Esslöffel Honig 
  • 3 Esslöffel Salz 
  • 2 Esslöffel Olivenöl 

Zubereitung und Anwendung 

Alle Zutaten werden in einer kleinen Schüssel verrührt. Dann wird das Peeling auf die Hände aufgetragen und mit sanften, kreisenden Bewegungen einmassiert. Danach werden die Hände gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Nun kann eine Handmaske oder eine Handcreme aufgetragen werden. 

Avocado-Olivenöl-Handmaske 

Diese Maske pflegt nachhaltig und macht selbst stark beanspruchte Hände streichelzart. 

Zutaten 

  • ½ reife Avocado 
  • 2 Esslöffel Quark 
  • 1 Esslöffel Olivenöl 
  • 1 Esslöffel Honig 

Zubereitung und Anwendung 

Das Fruchtfleisch der Avocado herauslösen und pürieren. Dieses dann mit Quark, Olivenöl und Honig zu einem Brei verrühren. 
Die Maske dick auf die gereinigten Hände auftragen und etwas einmassieren. Mindestens 20 bis 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem Handtuch die Reste abnehmen. Selbstverständlich kann auch eine längere Einwirkzeit gewählt werden. In diesem Fall empfehle ich das Tragen von atmungsaktiven Baumwollhandschuhen. 


Avocado-Olivenöl-Handcreme 

Zutaten Fettphase 

  • 10 g Olivenöl 
  • 5 g Avocadoöl 
  • 5 g Sheabutter
  • 5 g Emulsan 

Zutaten Wasserphase 

40 g Orangenblütenwasser 

Zubereitung 

Olivenöl, Avocadoöl und Emulsan schmelzen, vom Herd nehmen und Sheabutter unterrühren. Orangenblütenwasser auf ungefähr 40 Grad erwärmen. Die Wasserphase in dünnem Strahl in die Fettphase einrühren. Rühren bis Handwärme erreicht und eine stabile Emulsion entstanden ist.

Donnerstag, 24. August 2017

Süße Kräuterkekse mit Rosmarin

Der Garten ist jetzt voller duftender, blühender Kräuter, mit denen ich aromatische Leckereien kochen und backen kann. 
Heute möchte ich Rosmarin-Zitronen-Kekse vorstellen, die ich immer wieder gerne backe. Die unkomplizierten Kekse basieren auf einem Rezept für britisches Shortbread. 


Rezept für Rosmarin-Zitronen-Kekse 

Zutaten

  • 220 g Butter 
  • 150 g feiner Zucker 
  • 320 g Mehl 
  • 1 Ei 
  • 1 Teelöffel Salz 
  • 2 bis 3 Zweige Rosmarin
  • 1 Bio-Zitrone - abgeriebene Schale
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 50 g Rohrzucker 

Zubereitung

Die Rosmarinnandeln vom Stiel trennen und fein schneiden. 
Die kalte Butter in grobe Stücke schneiden und mit Zucker und dem Ei rasch kneten. 
Dann Mehl, Salz, Zitronensaft und Rosmarin einkneten, zu einer Rolle formen und für ungefähr eine Stunde kalt stellen. 
Zwischenzeitlich die Schale der Zitrone abreiben und mit dem Rohrzucker mischen. 
Die gut gekühlte Teigrolle in der Zitronen-Zucker-Mischung wälzen. 
Dann die Teigrolle in grobe Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für etwa 12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. 

Wer Geschmack an süßen, aromatischen Keksen hat, der sollte auf jeden Fall die Quendel- oder Thymian-Kekse backen!

Freitag, 18. August 2017

Minzzucker - süß und frisch

Der Grünen Minze in unserem Garten muss Einhalt geboten werden, sonst überwuchert sie die benachbarten Kräuter. Jedoch bringe ich es nicht übers Herz die erfrischend-aromatischen Blätter in den Kompost zu werfen. Einige werden getrocknet und für Tee bevorratet. Einen Teil habe ich frisch zu Minzzucker verarbeitet. 


Rezept Minzzucker 

Zutaten 

1/2 Litermaß Minzblätter 
200 g Zucker 
1 Bio-Limette

Zubereitung 

Minze an einem trockenen Tag um die Mittagszeit ernten. Minzblätter vom Stiel entfernen und grob schneiden. 
Limette heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. 
Zum Mixen verwende ich einen Blender, der alle Zutaten sehr fein zerkleinert. 
Den fertigen Minzzucker in ein verschließbares Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält er sich für 2 bis 3 Wochen. 

Der Minzzucker schmeckt köstlich zu frischen Quark- und Joghurtspeisen oder kann zum Süßen von Tees verwendet werden.  
Die Frische der Minze passt aber auch perfekt zu Schokoladen-Kekse. Die leckeren Kekse basieren auf einem Rezept für britisches Shortbread. 

Rezept für Schokoladen-Minze-Kekse 

Zutaten 

  • 220 g Butter 
  • 150 g feiner Zucker 
  • 300 g Mehl 
  • 1 Ei 
  • 20 g Kakao 
  • 1 Prise Salz 
  • 50 g Minzzucker 

Zubereitung 

Die kalte Butter in grobe Stücke schneiden und mit Zucker und dem Ei rasch kneten. 
Dann Mehl, Salz und Kakao einkneten, zu einer Rolle formen und für ungefähr eine Stunde kalt stellen. 
Die gut gekühlte Teigrolle im Minzzucker wälzen. 
Dann die Teigrolle in grobe Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für etwa 12 Minuten backen, bis der Rand dunkelbraun ist. 

Montag, 14. August 2017

Johanniskraut-Honig-Salbe

Das Johanniskraut speichert das Sonnenlicht des Hochsommers, um die Freude des sonnigen Sommers dann im trüben Winter abzugeben und die Gemüter zu erhellen und zu erwärmen. Benannt ist es nach dem Heiligen Johannes der Täufer, dessen Gedenktag der 24. Juni ist. In der Zeit um die Sommersonnenwende erblüht das Johanniskraut an Wegen und auf Wiesen. Die beste Sammelzeit ist mittags, wenn die Sonne den Tau bereits getrocknet hat.

Rezept zur Herstellung von Johanniskrautöl 

Zutaten

  • 1 Tasse Johanniskrautblüten
  • 2 Tassen Sesamöl

Zubereitung 

Johanniskrautblüten nach dem sammeln für 2 bis 3 Tage trocknen lassen. Diese dann in ein sauberes und gut ausgetrocknetes Glas geben, Es sollte darauf geachtet werden, dass das Pflanzenmaterial sowie das Glas wirklich trocken sind. 
Mit dem Sesamöl aufgießen, so dass alles bedeckt ist. 
Das Glas erschließen und an einem warmen Ort, wie zum Beispiel das Fensterbrett für 3 bis 4 Wochen stehen lassen. Unbedingt darauf achten, dass sich kein Schimmel bildet! Dies kann passieren, wenn nicht alle Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind. 
Das Öl durch einen Kaffeefilter abseihen und in einem gut verschließbaren Glas dunkel und kühl aufbewahren. 
Bei sachgemäßer Lagerung ist das Öl etwa 1 Jahr haltbar. Das Glas sollte unbedingt mit dem Herstellungsdatum und der Inhaltsangabe beschriftet werden. 

Wenn es schneller gehen soll, dann kann der Ölauszug auch folgendermaßen gewonnen werden: 

Die frischen Johanniskrautblüten waschen und in einem Handtuch trocken tupfen. 
In ein Weckglas geben und das Sesamöl darüber gießen. 
Das Weckglas mit dem Deckel schließen und auf dem Herd im Wasserbad sanft erwärmen. Für 2 Stunden bei niedriger Temperatur ziehen lassen und darauf achten, dass das Öl nicht kocht. 
Dann das noch warme Gemisch durch einen Kaffeefilter sieben, damit keine Pflanzenrückstände im Öl verbleiben. 

Nach 4 Wochen Reifezeit ist das Johanniskrautöl fertig und ich kann eine wundheilende Salbe daraus rühren. Das im Johanniskraut enthaltene Hyperforin wirkt antibiotisch. Die Salbe pflegt wirksam bereits gereizte und wunde Haut. Weiterhin fördert sie die Hautregeneration, wirkt beruhigend und schmerzlindernd. Die Salbe kann zur Heilung von schlecht heilenden Wunden und zur Linderung von Sonnenbrand verwendet werden.


Rezept Johanniskraut-Honig-Salbe 

Zutaten 

Zubereitung 

Das Bienenwachs im Johanniskrautöl schmelzen, vom Herd nehmen und die Sheabutter einrühren. Zum Schluss den Honig unterrühren. Sofort in einen gut gereinigten Tiegel füllen und erkalten lassen. Da die Salbe keine Wasserphase enthält ist sie bei kühler Aufbewahrung etwa 1 Jahr haltbar. 

Wer keine Gelegenheit hatte Johanniskraut zu sammeln, der kann das wertvolle Öl auch hier fertig kaufen.