Sonntag, 4. Oktober 2009

Kräuterernte


Am späten Vormittag, wenn die Herbstsonne den Morgentau getrocknet hat, dann ist die richtige Zeit die Kräuter in meinem Garten zu ernten. Einige werden in Büscheln zum Trocknen aufgehängt, andere friere ich in Eiswürfelbehältern ein, um auch im Winter schmackhafte, würzige Gerichte kochen zu können. Sehr empfehlen kann ich die Konservierung als Kräutersalz. Dazu werden verschiedene Kräuter je nach Geschmackswunsch kombiniert. Die Kräuter werden ganz klein geschnitten und dann in einem Mörser zusammen mit dem Salz zerrieben, bis eine feine grüne Masse entsteht. Es werden etwa zwei Drittel Salz und ein Drittel Kräuter vermischt. Dieses Kräutersalz in kleine Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. So zieht der Geschmack der Kräuter ganz hervorragend in das Salz ein. Bei den frischen Kräutern kann es vorkommen, dass das Kräutersalz hart wird. Dem kann abgeholfen werden, indem es auf einem Küchenpapier ausgebreitet und dann mit einem Holzlöffeln zerkleinert wird. Das zerkleinerte Salz wird auf dem Küchenpapier noch für einige Tage nachgetrocknet und dann wieder in Gläser gefüllt.

Mein Kräutersalz wurde auch ohne Nachtrocknen gut streufähig und war sehr aromatisch.

Getrocknete Kräuter, die mit Salz gemischt werden, geben die Geschmacksstoffe nicht so gut an das Salz weiter.