Donnerstag, 30. April 2009

Gundermann oder Gundelrebe

Überall lese ich, dass ein Kranz aus Gundermann der Trägerin ermöglichen soll, Hexen zu erkennen. Dieser Brauch entstammt wohl aus jüngerer Zeit. Vorher wurden Gundelreben-Kränze gewunden, um sich für den Tanz um das Beltane-Feuer zu schmücken. In der Zeit um Walpurgis rankt der Gundermann schon sehr weitläufig und es lassen sich schöne Haargebinde daraus machen. Außerdem gibt der aromatische Gundermann einige leckere Gerichte ab. Heuer gibt es bei uns dieses hier:

Samstag, 11. April 2009

Der Märzenbecher – Märchenwald


Meine Schwiegermutter wohnt in einem sehr kleinen Ort im Allgäu. Dieser ist so klein, dass es keine Straßennamen gibt und die Häuser nur Nummern haben. Ihr Haus liegt sehr idyllisch und wir erkunden bei unseren Besuchen gerne die Gegend. In unmittelbarer Nähe fließt die Wertach wild und unberührt. An den schattigen Stellen im Wald lag noch reichlich Schnee, an den Sonnenplätzen jedoch war der Boden von den Leberblümchen blau gefärbt. Unten am Flussufer ankommen erwartete uns ein wunderschöner Anblick. Die sattgrüne Uferwiese war von Märzenbechern übersät. Noch nie zuvor hatten wir diese Blume in einer solch verschwenderischen Pracht gesehen.

Freitag, 10. April 2009

Karfreitag - Bärlauch so weit das Auge reicht!


Ein ungewöhnlich warmer Karfreitag, den wir nutzen, um unseren Sohn Sebastian in Tübingen zu besuchen. Auf dem Weg dorthin führte uns Franz, unser dritter Sohn, zu einem Wald in der Nähe von Ulm. Dort hatte er schon im letzten Jahr einen gewaltigen Bärlauchwuchs entdeckt. Hier wächst der Bärlauch so dicht, dass der gesamte Waldboden bedeckt ist. Bärlauch so weit das Auge reicht! Schnell hatten wir zwei Tüten davon gepflückt und am selben Tag noch zu einem leckeren Pesto verarbeitet.