Donnerstag, 12. Oktober 2017

Hildegard-von-Bingen-Kräuterbrot mit Wacholderbutter

Rund um unser Dorf prägen Wacholderheiden das Landschaftsbild. Zwischen den ausladenden Wacholderbüschen breitet sich in großen, duftenden Kissen der Quendel sich über das wilde Grasland aus. Diese beiden Wildkräuter möchte ich in einer einfachen, schmackhaften Mahlzeit vereinen.


Rezept Wacholder-Butter 

Zutaten 

250 g Butter
15 Wacholderbeeren
Saft einer halben Zitrone
½ Teelöffel Salz
2 bis 3 schwarze Pfefferkörner

Zubereitung 

Die Wacholderbeeren zusammen mit den Pfefferkörnern sehr fein zerkleinern. Alle Zutaten in die sehr weiche Butter einrühren.
Das Härtsfeld war während der Keltenzeit relativ dicht besiedelt. Für sie war der immergrüne Wacholder der Sitz der Ahnen.

Rezept Hildegard-von-Bingen-Kräuterbrot

Im Handel wird seit einiger Zeit Hildegard-von-Bingen-Brot angeboten. Was dieses Brot jedoch mit der Namensgeberin gemein hat, das erschließt sich mir nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Maltodextrin, Emulgatoren, Enzyme, Karamellzucker und Gerstenmalzextrakt zu den Backzutaten gehörten, die Hildegard von Bingen verwendet hätte. Nachdem die Quendelkekse sehr beliebt sind, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich ein Brot backen kann, das mit einfachen, wenigen Zutaten und den entsprechenden Kräutern die Philosophie der Hildegard von Bingen widerspiegelt. Das Brot enthält einen hohen Anteil an Dinkel, denn diesen hält sie für das beste Getreide.

Zutaten

350 g Dinkelvollkornmehl
150 g Roggenvollkornmehl
350 g Wasser
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Honig
20 g Hefe
Kräutermischung aus Galgant, Bertram und Quendel

Zubereitung 

In 350 g lauwarmen Wasser den Honig und die Hefe auflösen. Die beiden Mehlsorten mit Salz in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Mulde machen und das Wasser mit der aufgelösten Hefe hineinschütten. Zugedeckt für eine gute Viertelstunde stehen lassen, bis die Mischung Blasen wirft. Dann den Teig für etwa 5 Minuten kneten, bis er elastisch ist und sich von der Rührschüssel löst. Zum Schluss noch die Kräutermischung unterrühren und den Teig zugedeckt für 1 bis ½ Stunden gehen lassen. Wenn sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert hat, dann wird dieser aus der Schüssel genommen und auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals kräftig mit den Händen durchgeknetet und in Form gebracht. Den Brotlaib mit einem Messer tief einschneiden. In eine Backform legen und zugedeckt für weitere 15 Minuten ruhen lassen, während der Backofen auf 240 Grad Ober/Unterhitze vorgeheizt wird. Eine Schale mit Wasser im Backofen sorgt für ausreichend Feuchtigkeit. Das Brot für 10 Minuten bei 240 Grad backen, dann die Hitze auf 200 Grad reduzieren und für weitere 40 Minuten backen. Nach der gesamten Backzeit von 50 Minuten das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quendel, Galgant und Bertram – die Heilkräuter der Hildegard von Bingen 

Für die Kräutermischung wird der Quendel gewaschen, im Leinentuch getrocknet und klein gehackt. Der Hauptwirkstoff des Quendels oder Feldthymians ist ein ätherisches Öl. Dieses wird über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und über die Atemwege ausgeschieden. Auf diesem Weg erfüllt es eine den Körper reinigende Wirkung. Hildegard von Bingen schreibt unter anderem über den Quendel: "Und wenn das Gehirn krank und wie leer ist, dann pulverisiere er Quendel, und dieses Pulver vermische er mit Mehl und Wasser, und so mache er Törtchen, und er esse sie oft, und sein Gehirn wird sich besser befinden.
Der Galgant gehört zu den Ingwergewächsen. Die heilkräftige Wurzel wird im Handel bereits gemahlen angeboten. Als aromatisches Gewürz verleiht er Gerichten eine angenehme Schärfe. Hildegard von Bingen schreibt über den Galgant: "Er ist warm und heilkräftig. Wer hitziges Fieber hat, pulverisiere Galgant, trinke dieses Pulver in Quellwasser und er wird das hitzige Fieber löschen. Wer im Rücken oder in der Seite Schmerzen hat, siede Galgant in Wein, trinke ihn oft warm und der Schmerz wird aufhören. Wer Herzweh hat und im Herzen schwach ist, esse bald genügend Galgant und es wird ihm besser gehen..."
Die heilkräftige Wurzel des Bertram wird getrocknet und fein geschnitten. Die beliebte Zierstaude aus der Familie der Korbblütler ist im Mittelmeerraum heimisch und liebt mildes Klima. Zwar ähnelt Bertram äußerlich der Kamille, doch ist sein Geschmack scharf und würzig. Ohne Hildegard von Bingen wäre der Bertram womöglich in Vergessenheit geraten. Sie schreibt über ihn: „"Für einen gesunden Menschen ist er gut, weil er die Fäulnis in ihm mindert, das gute Blut vermehrt und einen klaren Verstand bereitet. Auch den Schwerkranken bringt er wieder zu Kräften und schickt nichts unverdaut aus dem Menschen hinaus. Wer viel Schleim im Kopf hat und Bertram isst, dem mindert er diesen Schleim. Oft genossen vertreibt er Brustfellentzündung, bereitet reine Säfte und macht die Augen klar. Wie auch immer er genommen wird, ist er nützlich und gut, sowohl für Kranke als auch für Gesunde. Wer ihn oft isst, dem vertreibt er die Krankheit und verhindert, dass er krank wird. Dass er beim Essen im Mund Speichel auslöst, kommt davon, dass er die üblen Säfte herauszieht und die Gesundheit zurückgibt."

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Aromatisches Basilikumsalz - einfach selbstgemacht

In den Mittagsstunden, wenn die Herbstsonne den Morgentau getrocknet hat, wird es Zeit für die Kräuterernte. Ich möchte noch einige Kräuter konservieren, bevor sie welk werden oder erfrieren. 
In diesem Jahr hat mich vor allem das Basilikum angenehm überrascht, das über Monate ausdauernd gewachsen ist. Während gekaufte Topfpflanzen auf der Fensterbank schon nach einer Ernte eingehen, konnte ich im Garten einen prächtigen Stock heranziehen. 

Bevor das einjährige Kraut abstirbt, habe ich die aromatischen Blätter geerntet, um daraus ein Gewürzsalz herzustellen. Getrocknete Kräuter, die mit Salz gemischt werden, geben die Geschmacksstoffe nicht gut an das Salz weiter. Daher Ich verarbeite ich das Basilikum frisch, denn so nimmt das Salz die geschmackvollen, ätherischen Ölen auf. 


Rezept Basilikumsalz 

Das aromatische Salz ist sehr gut zum Würzen von Tomaten geeignet und passt perfekt zu mediterranen Gerichten. 

Zutaten 

  • 50 g frische Basilikumblätter 
  • 200 g Speisesalz

Zubereitung

Die Basilikumblätter reinigen und sehr klein schneiden. 
Zusammen mit dem Salz mit einem Mörser zerrieben, bis eine feine grüne Masse entsteht. Schneller geht es im Blender oder in der Küchenmaschine. 
Diese grobe Paste für ein bis zwei Tage zugedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen, damit das Salz das Aroma des Basilikums aufnehmen kann. 
Dann das noch feuchte Basilikumsalz auf einem Backbrett für ein bis zwei Tage trocknen lassen. Oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für 2 bis 3 Stunden im Backofen trocknen. Hierfür sollte die Temperatur nicht über 60 Grad liegen und die Backofentür einen Spalt geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 
 Das gut getrocknete Salz durch ein feines Sieb streichen, in Gläser füllen und verschließen.

Samstag, 30. September 2017

Antibakterieller Allzweckreiniger aus Kastanien und Lavendel

Am Ende des Sommers ist der Lavendel verblüht und es wird Zeit für einen Rückschnitt. Dieser Verschnitt enthält ebenso viele ätherische Öle wie die Blüten. Daher verwende ich ihn für einen Aufguss, der zusammen mit Kastanien einen wunderbaren Allzweckreiniger ergibt. So wird die Waschkraft der Kastanie mit dem Duft und der antibakteriellen Wirkung des Lavendels ergänzt. 


Rezept für einen Antibakteriellen Allzweckreiniger aus Kastanien und Lavendel 

Zutaten 

Zubereitung 

Den Lavendelschnitt grob zerkleinern und zusammen mit dem Kastanienschrot in ein Glas geben. Ich verwende gerne ein 1-Liter-Weckglas. Die Mischung mit heißem Wasser überbrühen. Für einige Stunden stehen lassen und dann durchsieben. In eine handliche Flasche einfüllen. 

Anwendung 

Dieser Allzweckreiniger kann bei stärkerer Verschmutzung pur verwendet werden. Bei geringer Verschmutzung genügt es, wenn er einem Eimer mit warmen Wasser beigefügt wird. 

In unserem Garten steht ein prächtiger Kastanienbaum, den meine Söhne vor vielen Jahren aus einer Kastanie gezogen haben. Seit ein paar Tagen platzen die stacheligen Hüllen auf und die reifen Kastanien fallen zu Boden. Heute war mir ein Eichhörnchen behilflich. Es ist so lebhaft im Baum herumgeklettert, dass es Kastanien geregnet hat.

Samstag, 23. September 2017

Noch mehr Minze

Vor vielen Jahren freute ich mich, dass meine frisch gepflanzte Pfefferminze so dankbar anging. Schon im kommenden Frühjahr hatte sie sich einen stattlichen Platz erobert und ich versuchte dem Einhalt zu gebieten. Dabei ist es auch geblieben – ich jäte die Pfefferminze wie Unkraut, aber sie behauptet sich immer wieder. Jedoch habe ich im Lauf der Jahre auch viele Verwendungsmöglichkeiten für die Minze gefunden und es kommen immer wieder neue dazu. 
Die Verarbeitung zu Sirup erfordert wenig Zeit. Er ist die Basis für leckere Erfrischungsgetränke oder kann zum Verfeinern von Süßspeisen verwendet werden. 

Rezept für Minz-Sirup 

Zutaten 

  • 1000 g Zucker 
  • 2 Liter Wasser 
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Litermaß frische Minzblätter (ca. 200 g) 

Zubereitung 

Die Minzblätter nicht waschen, sondern nur ausschütteln und gut verlesen, damit sich keine Insekten mehr in den Blüten befinden. 
Die Zitrone in schmale Scheiben schneiden und zusammen mit den Minzblättern in ein großes Gefäß füllen. Den Zucker im Wasser auflösen und aufkochen. Das heiße Zuckerwasser über die Minzeblätter schütten, dass diese gut bedeckt sind und dann das Gefäß schließen. An einem kühlen Ort für 2 Tage ziehen lassen. Dann durch ein Sieb filtern und unter Rühren aufkochen. Den noch heißen Sirup in saubere Flaschen füllen und sofort verschließen. 


Rezept für vegane Pfefferminz-Kokos-Limette-Körperlotion 

Diese herrlich duftende Körperlotion verwöhnt und erfrischt die Haut. 

Zutaten Fettphase 

Zutaten Wasserphase 

  • 100 g Pfefferminz-Aufguß 

Zutaten Wirkstoffphase 

Zubereitung 

Eine Handvoll Pfefferminzblätter mit heißem, destilliertem Wasser aufgießen und für 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Pflanzenteile sehr gut abfiltern, damit die Emulsion durch die verbliebenen Schwebeteile nicht verunreinigt wird. Traubenkernöl und Emulsan in einem Becherglas zur Fettphase schmelzen. Vom Herd nehmen und das Kokosnussöl darin aufschmelzen. Den noch leicht erwärmten Pfefferminz-Aufguß unter Rühren in die Fettphase einarbeiten, bis die Lotion handwarm abgekühlt ist. Danach die ätherischen Öle tropfenweise einrühren.

Samstag, 2. September 2017

Ringelblumen - Schutz und Pflege für empfindliche Haut

Die Ringelblume ist nicht nur eine herausragende Heilpflanze, sondern auch eine üppig blühende Zierde für den Garten. Die ersten Blüten konnte ich schon vor einigen Wochen ernten, um daraus einen Ölauszug herzustellen. 

Rezept zur Herstellung von Ringelblumenöl 

Für die Herstellung von Ringelblumenöl bevorzuge ich den schonenden Kaltauszug. 
Dafür trenne ich die Blütenblätter aus dem Blütenkelch, so dass keine grünen Bestandteile verwendet werden. 
Dann lasse ich die Ringelblumenblütenblätter etwas antrocknen, damit die Feuchtigkeit den Ölauszug nicht schimmeln lässt. 
Die Blüten in ein Glas geben und dabei immer kontrollieren, ob sowohl Pflanzenmaterial als auch das Glas wirklich trocken sind. 
Mit Öl aufgießen, so dass alles gut bedeckt ist. Ich bevorzuge kaltgepresstes Sonnenblumenöl. 
Das Glas erschließen und an einem kühlen Ort, wie zum Beispiel im Kühlschrank für 3 bis 4 Wochen stehen lassen. 
Unbedingt darauf achten, dass sich kein Schimmel bildet! Dies kann passieren, wenn nicht alle Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind. 
Das Öl durch einen Kaffeefilter abseihen und in einem gut verschließbaren Glas dunkel und kühl aufbewahren. 
Bei sachgemäßer Lagerung ist das Öl etwa 1 Jahr haltbar. 
Das Glas sollte unbedingt mit dem Herstellungsdatum und der Inhaltsangabe beschriftet werden.

Die abgefilterten Blüten werfe ich nicht weg, sondern verwende sie für Herstellung dieser Duschbutter

Das Ringelblumenöl ist die Grundlage für diese schützende und pflegende Lotion. Sie nährt empfindliche Haut im Gesicht und am ganzen Körper.

 

Rezept Ringelblumen-Lotion 

Zutaten Fettphase 

  • 21 g Ringelblumenöl 
  • 5 g Kakaobutter 
  • 2 g Bienenwachs 
  • 5 g Emulsan 

Zutaten Wasserphase

  • 60 g Ringelblumenaufguss aus destilliertem Wasser 
  • 5 g Honig 

Zubereitung 

Ringelblumenöl, Bienenwachs und Emulsan in das Becherglas geben und unter ständigem Rühren auf der Herdplatte klar aufschmelzen. 
Vom Herd nehmen und Kakaobutter im warmen Gemisch schmelzen. 
Aus Ringelblumen und destilliertem Wasser einen starken Aufguss bereiten und darin den Honig auflösen. 
Wasserphase in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren in die Fettphase einfließen lassen bis eine stabile Emulsion entstanden ist.

Sonntag, 27. August 2017

Avocado und Olivenöl für gepflegte Hände

Heute möchte ich mich der Handpflege widmen. Häufiges Händewaschen und der Umgang mit Putzmitteln hinterlässt an den Händen rissige und trockene Haut. Diese muss besonders gepflegt werden, um die natürliche Hautbarriere aufrecht zu erhalten, die uns vor schädlichen Einflüssen schützt. Handpflege aus wertvollen Pflanzenölen, angereichert mit natürlichen Wirkstoffen versorgen sowohl die Haut, als auch das Nagelbett mit der nötigen Feuchtigkeit und Pflege. 

Honig-Salz-Handpeeling mit Olivenöl 

Dieses Peeling sorgt für zarte Hände und ist die ideale Vorbereitung für eine nachfolgende Handmaske. 

Zutaten 

  • 1 Esslöffel Honig 
  • 3 Esslöffel Salz 
  • 2 Esslöffel Olivenöl 

Zubereitung und Anwendung 

Alle Zutaten werden in einer kleinen Schüssel verrührt. Dann wird das Peeling auf die Hände aufgetragen und mit sanften, kreisenden Bewegungen einmassiert. Danach werden die Hände gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Nun kann eine Handmaske oder eine Handcreme aufgetragen werden. 

Avocado-Olivenöl-Handmaske 

Diese Maske pflegt nachhaltig und macht selbst stark beanspruchte Hände streichelzart. 

Zutaten 

  • ½ reife Avocado 
  • 2 Esslöffel Quark 
  • 1 Esslöffel Olivenöl 
  • 1 Esslöffel Honig 

Zubereitung und Anwendung 

Das Fruchtfleisch der Avocado herauslösen und pürieren. Dieses dann mit Quark, Olivenöl und Honig zu einem Brei verrühren. 
Die Maske dick auf die gereinigten Hände auftragen und etwas einmassieren. Mindestens 20 bis 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem Handtuch die Reste abnehmen. Selbstverständlich kann auch eine längere Einwirkzeit gewählt werden. In diesem Fall empfehle ich das Tragen von atmungsaktiven Baumwollhandschuhen. 


Avocado-Olivenöl-Handcreme 

Zutaten Fettphase 

  • 10 g Olivenöl 
  • 5 g Avocadoöl 
  • 5 g Sheabutter
  • 5 g Emulsan 

Zutaten Wasserphase 

40 g Orangenblütenwasser 

Zubereitung 

Olivenöl, Avocadoöl und Emulsan schmelzen, vom Herd nehmen und Sheabutter unterrühren. Orangenblütenwasser auf ungefähr 40 Grad erwärmen. Die Wasserphase in dünnem Strahl in die Fettphase einrühren. Rühren bis Handwärme erreicht und eine stabile Emulsion entstanden ist.

Donnerstag, 24. August 2017

Süße Kräuterkekse mit Rosmarin

Der Garten ist jetzt voller duftender, blühender Kräuter, mit denen ich aromatische Leckereien kochen und backen kann. 
Heute möchte ich Rosmarin-Zitronen-Kekse vorstellen, die ich immer wieder gerne backe. Die unkomplizierten Kekse basieren auf einem Rezept für britisches Shortbread. 


Rezept für Rosmarin-Zitronen-Kekse 

Zutaten

  • 220 g Butter 
  • 150 g feiner Zucker 
  • 320 g Mehl 
  • 1 Ei 
  • 1 Teelöffel Salz 
  • 2 bis 3 Zweige Rosmarin
  • 1 Bio-Zitrone - abgeriebene Schale
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 50 g Rohrzucker 

Zubereitung

Die Rosmarinnandeln vom Stiel trennen und fein schneiden. 
Die kalte Butter in grobe Stücke schneiden und mit Zucker und dem Ei rasch kneten. 
Dann Mehl, Salz, Zitronensaft und Rosmarin einkneten, zu einer Rolle formen und für ungefähr eine Stunde kalt stellen. 
Zwischenzeitlich die Schale der Zitrone abreiben und mit dem Rohrzucker mischen. 
Die gut gekühlte Teigrolle in der Zitronen-Zucker-Mischung wälzen. 
Dann die Teigrolle in grobe Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für etwa 12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. 

Wer Geschmack an süßen, aromatischen Keksen hat, der sollte auf jeden Fall die Quendel- oder Thymian-Kekse backen!